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Bulletin 2, 12. August 2005

15. Hanse Sail Rostock ist eröffnet

Polnische Blasmusik umrahmte die feierliche Eröffnung der 15. Hanse Sail Rostock. Mit dem Böllern historischer Kanonen und dem Glasen der Schiffsglocke begann Rostocks großes maritimes Fest ganz traditionell und das, obwohl die Sonne nicht mitspielte.
Die Hanse Sail sei zu einer exzellenten Werbeplattform für den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern geworden und ein Aushängeschild fürs Land, resümierte Ministerpräsident Harald Ringstorff zur Eröffnung. Als Schirmherr dankte er dem Organisationsteam, den Mitwirkenden, Sponsoren und vor allem den vielen Helferinnen und Helfern.
"Die Eigner, Kapitäne und Mannschaften der Schiffe bitte ich, von uns zu erzählen, für uns zu werben und ein Stück Mecklenburg-Vorpommern im Herzen mitzunehmen", so der Schweriner Regierungschef. Grüße aus der Bundeshauptstadt überbrachte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit ganz persönlich.

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Captains' Reception: Auszeichnung für die GREIF und die STETTIN

Die Hochschule für Musik und Theater war der stimmungsvolle Rahmen für die schon traditionelle Captains' Reception am gestrigen Abend. Holger Bellgardt, Leiter des Büros Hanse Sail, würdigte in seiner Begrüßung auch den Beitrag der Gastschiffe aus dem Sail-Partnerland Polen, allen voran die Brigg FRYDERYK CHOPIN und die Leistungen der Teilnehmer der HIORTEN-Regatta.
Die Hansestadt Rostock ehrte die Crews der Schonerbrigg GREIF und des Dampfeisbrechers STETTIN mit der speziellen Hanse Sail-Flagge für ihre ununterbrochene Sailteilnahme seit 1991.
Zu einem zünftigen Essen bei frisch gezapftem Rostocker Pilsener hatte der Verein der Ingenieure und Schiffsoffiziere Rostock zum Fachsimpeln und Plaudern in den Braukeller eingeladen. Die Engineers' Reception, ein Empfang ausschließlich für die Ingenieure, ist eine Rostocker Spezialität und wie man sagt, weltweit einmalig.

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Kampf um den Pott

Sie sind auf den Weltmeeren zu Hause und starten heute an Bord der LADY ELLEN vor Warnemünde: Die Fährgesellschaft SCANDLINES verteidigt bei der Sponsorenregatta die Sachsen Sail-Trophy, gestiftet von Leipzigs Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee.
"Die LADY ELLEN ist schnell und wendig, das weiß jeder. Es wird fantastisch bei dem Wind", freut sich Frank Havemann, Leiter Vertrieb, Passage, Touristik bei Scandlines, auf die Fahrt mit den Geschäftspartnern und -kunden.
Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling (an Bord der HAVDEN) und der Leiter des Hanse Sail Büros Holger Bellgardt (KVARTSITA) sowie der Tourismusdirektor der Hansestadt Dr. Lutz Grüder (ROALD AMUNDSEN), die mit weiteren Freunden und Förderern der Sail in See stechen, werden ihm nicht kampflos den Pott überlassen. Der Startschuss zur Regatta fällt um 11.00 Uhr.

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Sicherheitsstrategien waren Thema des Business Forums

"Wirtschaft ohne Sicherheit" war Thema des Hanse Sail Business Forums, das gestern im Steigenberger Hotel Sonne stattfand. Über Handels- und Sicherheitsstrategien informierten sich die 200 Teilnehmer der Konferenz bei Experten.
Unternehmenssicherheit wurde als ein Standortfaktor gewertet, der sogar betriebswirtschaftlich messbar ist. Schutzgelderpressung, Falschgeld, Wirtschaftsspionage und ähnliche Probleme wurden im Laufe der Beratungen diskutiert. Eingeladen hatten zu dem Forum der Initiativkreis Wirtschaft gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern.

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Boot gegen Boot im Segelstadion des Stadthafens

Die Hanse Sail ist um einen Programmpunkt reicher geworden. Vor dem Silo 4/5 auf der Silohalbinsel schauen viele Interessenten den jungen Talenten der Rostocker Segelclubs bei ihren  Wettkämpfen zu.
Die Veranstalter der Young Culture Sail wollen mit dem Aktionszentrum "Segelstadion" den Segelsport stärker in das Volksfest integrieren und den Sail-Gästen gerade tagsüber spannende und abwechslungsreiche Unterhaltung zu bieten. "Die Rennen, Boot gegen Boot, fesseln dabei am meisten", so Dirk Jahnke, einer der Initiatoren.
Freitag sind Wettkämpfe der Optimist-Segler und Kuttersegler im Programm. Samstags finden Matchraces der 420er Klasse sowie das Windscater-Weitspringen, Wasserspringen und Drachenbootrennen statt. NDR 1 - Radio MV und das Nordmagazin suchen am Sail-Wochenende zum zweiten Mal das "NDR-Segeltalent".
Parallel zu den sportlichen Ereignissen bietet das Kulturprogramm auf der Bühne viel Information und Musik für das junge Sail-Publikum.

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Sail-Besucher in Warnemünde: Nass, aber nicht weggepustet

Sechs Windstärken und mehr, immer wieder Regenböen, auf dem Markt große Wasserflächen. 200 Quadratmeter alter Teppichboden wurden vor der Bühne ausgelegt, Rinnen gegraben, um die Petrusduschen ablaufen zu lassen.
Dennoch: der Passagierkai und der Neue Strom am Seekanal voller Menschen. Rund 2000 Besucher beobachteten das Anlegemanöver der Fregatte MECKLENBURG-VORPOMMERN der Deutschen Marine – übrigens sehr diszipliniert, denn wenn die Wurfleinen für die Festmacher von Bord an die Pier fliegen, heißt es "alle zurücktreten"! Beifall, Winken, Hunderte von Foto- und Videokameras surrten - von Bord des 136 Meter langen Schiffes grüßte die Besatzung zurück.
Über die Gangway schlängelten sich Gäste an Bord des Hanse-Sail-Flaggschiffes SEDOV (Russland), erste Bordstempel werden erobert. Im Baltic-Point drängen sich bis zu 200 Menschen, um die Werke des russischen Marinemaler Andrej Tron und die Nachbauten historischer Schiffsmodelle zu bewundern. 30 Kunstwerke der Schiffmodellbaukunst werden gezeigt.
Fazit von Otto Liebenow aus Greifswald auf der Marktmeile der 70 Schausteller und Händler: Wir sind alle nass, aber nicht wegzupusten.

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Fregatte MECKLENBURG-VORPOMMERN eingetroffen

Die Fregatte MECKLENBURG-VORPOMMERN des 6. Fregattengeschwaders Wilhelmshaven hat heute morgen am Liegeplatz 1-3 in Warnemünde festgemacht. Trotz schlechten Wetters ist die Stimmung an Bord sehr gut.
Vom Matrosen bis zum Kommandanten freuen sich alle auf dieses maritime Event. Zu den knapp 200 Besatzungsmitgliedern gesellen sich durch eine Patenschaft acht Soldaten der Panzergrenadierbrigade 41 aus Torgelow. Zwei Offiziere aus China und Frankreich absolvieren ein Bordpraktikum.
Dank eines hervorragenden Liegeplatzes ist die MECKLENBURG-VORPOMMERN für die Besucher der SAIL problemlos zu erreichen. Open ship: Freitag, 9.00 bis 11.00 und 13.00 bis 15.00 Uhr; Samstag, 14.00 bis 16.00 Uhr.

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HansePhil: Briefmarkenparadies für Sammler

Briefmarkenfreunde kommen bei der Hanse Sail ganz auf ihre Kosten. Der Philateliestand der Hansephil e.V. ist seit Beginn des maritimen Großereignisses mit von der Partie und zieht jedes Jahr aufs Neue begeisterte Besucher und Sammler an.
Einige kommen sogar mit einer ganzen Liste von Briefmarkenwünschen. Dabei kann man die Marken nicht nur kaufen, sondern auch tauschen und schätzen lassen. Besonders stark ist die Nachfrage natürlich nach maritimen Motiven wie z.B. der Schiffe GREIF oder SEDOV. Die Privatpostanstalt RIDAS bietet sogar eine Riesen-Briefmarke im Format 16,4 x 11,5 cm des russischen Traditionssegelschiffes.

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Winterfeeling am Warnemünder Strand

In Snowboardjacken bereiten sich die Kitesurfer auf ihren erstmaligen Auftritt bei der Hanse Sail vor: "Der Wind ist super, ein bisschen Sonne wäre nett", bemerkte Event-Coordinator Pascal Matzke beim Aufbau in Warnemünde trotz der Kälte gut gelaunt.
Der Event-Coordinator bereitet alles für den Start der Kitesurf-Trophy um 12.00 Uhr vor. Rund 50 Aktive, u.a. aus Südafrika und der Dominikanischen Republik, sind bis Sonntag mit spektakulären Sprüngen und Freestyle-Manövern zu sehen.
Komplettiert wird der sportliche Part der Sail durch die Beachvolleyballer. Beim An-Bagger-Cup starten am Sonnabend und Sonntag rund 200 Aktive auf 18 Feldern.

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Oskar Morgenstern geht von Bord

Seit 14 Jahren ist der stellvertretende Hafenkapitän Oskar Morgenstern untrennbar mit der Hanse Sail Rostock verbunden. Wenn sich die Schiffe im Dreier-, Vierer- und Fünferpack an den Kaikanten drängeln, jedes Schiff Strom- und Wasseranschluss braucht, wenn abends eine Armada von Tagesfahrten zurückkehrt und jedes Schiff so schnell wie möglich wieder seinen Liegeplatz erreichen möchte, dann ist es vor allem auch Oskar Morgenstern zu verdanken, dass alles reibungslos geht.
Doch die 15. Hanse Sail wird seine letzte in dieser verantwortungsvollen Position sein. Im Rahmen der Captains´ Reception sagten Büro Hanse Sail und Kapitäne ganz herzlich "Danke Oskar"!

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Das Schmuckstück der Aland-Inseln

Traditionsbewusste Männer in Marienhamn trugen die alten Bilder des frachtfahrenden Schoners LINDEN ewig als Wunsch mit sich herum. Dann gingen die besten Holzschiffbauer der Aland-Inseln (Finnland) 1990 ans Werk und bauten 70 Jahre nach der Taufe des Originals die neue LINDEN, einen Dreimastschoner.
Aus 1000 Kiefernstämmen, mit 50.000 Schiffsnägeln, 4000 Schiffsbolzen und 1000 Liter Teer. Nach zwei Jahren und insgesamt rund 40 000 Arbeitsstunden der Meister-Mannschaft aus Alands Haupstadt war das Schmuckstück des wirtschaftlich reichen Archipels in der Ostsee vollbracht. 49 Meter lang, 8,70 Meter breit, 630 Quadratmeter Segelfläche – die neue LINDEN ist schön wie eine Meeres-Sinfonie, die uns seit 2003 zur Hanse Sail erfreut.

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Unsere Hanse Sail-Serie (2): Deutsche und Polen – Hand in Hand

Kurz vor Silvester 1957,  28. Dezember. Rostocks OB empfing seinen Amtskollegen aus Szczecin, um die Bedingungen für die erste Städtepartnerschaft abzusprechen. Die Partnerschaft gab den Auftakt für freundschaftliche Beziehungen Mecklenburg-Vorpommerns zum polnischen Pommern – Pomorze Zachodni und Pomorze.
Das Zusammenwirken der Häfen im Interport, die Bahnverbindungen ab 1971 nach Szczecin, die gegenseitigen  Besucherströme, Zusammenarbeit der Rundfunksender und vieles mehr. Über 60 Städte, Gemeinden, Ämter und Landkreise pflegen freundschaftliche Kontakte; teils seit DDR-Zeiten.
Nahezu 70 gemeinsame Projekte und Partnerschaften beleben den Schul- und Hochschulbereich. Betriebskontakte reichen von der Hafenentwicklungsgesellschaft Rostock, über Neptun-Stahlbau bis zur Stadtentsorgung. Warnemünder Woche, Märkte, Biennalen in der Kunsthalle, die Hochschule für Musik und Theater und Messen erfüllen das deutsch-polnische Zusammengehen mit Leben.

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Isidor nimmt ein wenig Rücksicht auf die Hanse Sail-Besucher

Das Tiefdruckgebiet heißt heute Isidor. Es hat schon in Helsinki die Leichtathletik-WM vom Winde verweht und fast im Regenwasser ertrinken lassen. Auf dem Weg zur Hanse Sail schwächelt Isidor und beschert uns so etwas wie eine Wechselbewölkung.
Laut Wetterbote Rainer Tiesel kämpfen Wind und Wolken mit Sonne und Klarsicht um die Vorherrschaft und es gewinnt mal die eine, aber auch die andere Seite. Das lässt vereinzelte Niederschläge zu und Windböen von Stärke sechs 6 bis drei. Isidor trägt dann noch dazu bei, dass der heutige Tag zu den kältesten der Hanse Sail 2005 zählen wird. Unter 20 Grad bleibt es verdammt kühl.

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