Direkt zum Hauptinhalt springen

Direkt zur Hauptnavigation springen

Pressesplitter 5 - 1. August 2007

2. Koggentreffen mit Regatta
Am 8. August machen sich in Wismar fünf deutsche Koggen auf den Weg zur 17. Hanse Sail und werden in den späten Nachmittagsstunden in Rostock erwartet. Das ehemalige Streifenboot der Hamburger Wasserschutzpolizei „Elbe I“ begleitet die ersten Sail-Teilnehmer, allesamt Nachbauten mittelalterlicher Handelsschiffe. Erwartet werden „Ubena v. Bremen“, „Roland v. Bremen“, die „Kieler Hansekogge“, die Holk „Lisa v. Lübeck“ und die „Wissemara“ als die größte der Koggen.

Nach dem Vorjahreserfolg des 1. Koggentreffens findet 2007 das zweite in der Hansestadt Wismar statt. Bereits am 3. August beginnt im Alten Hafen ein maritimes Volksfest mit Markttreiben und kulturellen Darbietungen. Ausfahrten in die Wismarbucht sind ebenso geplant wie die erste Koggenwettfahrt am 5. August. Zum Abschluss des Festes gibt es am Sonntag von 17 bis 18.30 Uhr ein Benezfizkonzert in der St. Nikolai-Kirche mit dem Shantychor Blenke, „De Klönköpp“ aus Schwerin und  dem Organisten Thomas Illig.

Die Deutsche Marine mit „Hamburg“ und „Hermelin“
Während die Deutsche Marine zur Hanse Sail in Warnemünde mit der Fregatte „Hamburg“ eines ihrer drei derzeit modernsten und größten Kampfschiffe präsentiert, macht im Stadthafen das Schnellboot „Hermelin“ fest.

Eingeladen wird von Donnerstag bis Samstag auch zu Tagen des offenen Marinestützpunktes Hohe Düne. Zu besichtigen sind hier u.a. das Schnellboot „Wiesel“, das Ölauffangschiff „Bottsand“ und der Tender „Elbe“. Zeitweilig laden auch die Segelschulschiffe „Cuauhtémoc“ aus Mexiko und die polnische „Iskra“ an Bord ein.

Am Samstag (11. August) wollen die Helmtaucher des Stützpunktes vor allem Kindern eine besondere Attraktion bieten und Schätze vom Warnowgrund heben. Marinesoldaten demonstrieren Seenotrettungsaktionen gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, bei denen auch der SAR-Hubschrauber vom Typ "Sea King" und Stützpunkttaucher beteiligt sind. Die Flugabwehrraketengruppe 21 aus Sanitz stellt den Besuchern ihr Waffensystem „Patriot“ vor. Open Ship bieten auch die „Hamburg“ und die „Hermelin“.

Eingerichtet wird für Besucher ein Shuttle-Verkehr mit Booten vom Neuen Strom bzw. mit Bussen vom Campingplatz Markgrafenheide.

Offener Stützpunkt:
Donnerstag (9. August) 13 bis 18 Uhr,
Freitag und Sonnabend (10./11. August) 10 bis 18 Uhr

Hanse Sail 2007 im Rostocker Geodatenportal
Hanse-Sail-Besucher können ihren Besuch in Rostock schon jetzt mit dem Internet planen. Mit wenigen Mausklicks findet man im digitalen Rostocker Stadtplan oder im Luftbild den exakten Liegeplatz aller Segelschiffe. Unter http://geoportal.rostock.de sind die Lage der Bühnen, verfügbare Parkplätze sowie weitere Informationen rund um Rostocks maritimes Fest verzeichnet.

Dieser Sail-Informationspool ist Teil des Rostocker Geodatenportals „GeoPort.HRO“. Rund 27.000 Zugriffe im Monat unterstreichen den Erfolg des Portalkonzeptes, das Maßstäbe für andere Informationsquellen setzt. Datenbestände unterschiedlicher Anbieter werden zur schnelleren Informationsgewinnung zusammengeführt.

Fünf Schiffe aus vier Ländern suchen Mitsegler
Fünf besonders attraktive Groß- und Traditionssegler aus vier Nationen bieten zur 17. Hanse Sail noch freie Plätze für Tagesfahrten (10 bis 17 Uhr) und Abendfahrten (19 bis 23 Uhr). So lädt der Dreimast-Toppgaffelschoner „Eendracht“ (NL) am Donnerstag und Freitag (9./10. August) Mitsegler ein. Polens Schmuckstück zur See, das Vollschiff „Dar Mlodziezy“, ist noch für Passagiere am 9. August zur Tagesreise und zur Sail-Feuerwerksfahrt am Sonnabend (11. August) empfangsbereit. Die „Linden“, ein traumhaft schöner Dreimast-Schoner von den finnischen Aalandinseln, nimmt am Donnerstag (9. August) zur Tages- und Abendfahrt noch Gäste an Bord, ebenso zur „Mondscheinfahrt“ am  Freitag (10. August) sowie am Sonntag (12. August).

Schön wie ein Klavierkonzert des großen Komponisten ist auch die Brigg „Fryderyk Chopin“. Vielleicht ist das ein Anreiz für Mitsegler auf dem Szczeciner Schiff am Freitag und am Sonntag (10./12. August). 1922 gebaut wurde der Oldtimer „Ingo“ aus Schweden, der in Kennerkreisen als schneller Dreimast-Schoner gilt. Freie Kapazitäten gibt es hier noch Freitag und Sonntag (10./12. August). Die Einnahmen von Schiffscharter und Einzelbuchungen dienen übrigens in jedem Fall dem Erhalt der Traditionssegler.