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Pressesplitter 2 - 23. Juli 2007

Ahornblätter schmücken das Rahsegel der „Concordia“
Erstmals läuft ein Großsegler aus Kanada die 17. Hanse Sail Rostock an. Es ist die Barkentine  „Concordia“. Sie fährt zwar unter der Flagge der Bahamas, unverkennbar weisen aber die roten Ahornblätter, die die Rahsegel schmücken, auf die kanadische Heimat des Seglers hin.

Das 58,50 m lange Schiff (9,44 m breit, 4,2 m Tiefgang) hat eine Segelfläche von 900 Quadratmeter und fährt in Charter der privaten US-amerikanisch-kanadischen Seefahrts-Hochschule „West Island Collage International“ (Lunenburg/ Nova Scotia). Zur Crew gehören neben 48 ausgewählten Seefahrtsschülern sowie Stamm- und Lehrpersonal insgesamt 66 Personen.

Das Schiff unternimmt derzeit im Rahmen eines internationalen Jugendaustausches gemeinsam mit der polnischen Brigg „Fryderyk Chopin“ eine Weltreise, deren erste Etappe während des diesjährigen Tall Ships Race in Szczecin endet. Von dort segeln  beide Schiffe nach Rostock. Mit der „Concordia“ werden nunmehr  allein fünfzehn Großsegler mit einer Schiffslänge von mehr als 50 m erwartet. Ein bislang einmaliges Teilnehmerfeld.

Ausstellung zur Marinefliegerei im Baltic Point
Der Schleudersitz eines Kampfjets, die originale Piloten-Kombination eines Seefliegers sowie rund 20 Flug- und Schiffsmodelle: Die Ausstellung „See- und Marineflieger – Gestern – Heute – Morgen“ ist eine Attraktion im Baltic Point am Warnemünder Passagierkai.

Die Entwicklung der Seefliegerei wird hier von ihrer Geburtsstunde bis in die Gegenwart nachgezeichnet. So geht die Aufstellung der ersten deutschen Marinefliegerabteilung zum Beispiel auf die kaiserliche Anordnung vom 3. Mai 1913 zurück. In den 50er-Jahren setzte der Aufbau der bundesdeutschen Marinefliegerei erneut ein, die DDR-Volksmarine begann zehn Jahre später. Diese historischen Fakten belegt die Ausstellung im Baltic Point anhand von 30 Text- und Bildtafeln, rund 100 Bilddokumenten sowie Modellen und Exponaten aus dem Marine-Fliegeralltag.

Allein schon wegen der Flügelspannweite von rund drei Metern ist das Modell der „Seafalcon“, einem Bodeneffektfahrzeug des Rostocker Unternehmens Meerestechnik Engineering GmbH eines der herausragenden Exponate. Die Schau versammelt wertvolle Leihgaben aus dem Marinemuseum Dänholm (Stralsund), des Marinefliegermuseums Nordholz (Niedersachsen) sowie weiterer Institutionen und privater Sammler.

Konzipiert und erarbeitet wurde die Schau von einer Projektgruppe im Büro Hanse Sail in Zusammenarbeit mit dem Marineamt Rostock. Bis 15. September ist sie täglich von 9 bis 16 Uhr geöffnet.

HONDA unterstützt erstmals die Hanse Sail
Die 17. Hanse Sail Rostock rollt auch mit Unterstützung von HONDA und dem Autohaus Krüll in Rostock. Vor der Schiffskulisse im Stadthafen übergab Niederlassungsleiter Rüdiger Reuschel den ersten Wagen einer ganzen Fahrzeugflotte an Hanse-Sail-Chef Holger Bellgardt.

Die Personenwagen stehen dem Büro Hanse Sail der Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde zur Vorbereitung und während des großen Windjammertreffens zur Verfügung. So werden die Fahrzeuge u.a. für Shuttlefahrten eingesetzt und im Rahmen der Rostocker Präsentation zum Zielhafen der Tall Ships’ Race Szczecin (4. bis 7. August) unterwegs sein.

Unternehmer aus Rostock und Szczecin starten hier am 7. August ihren Segeltörn zur Hanse Sail Rostock an Bord der Windjammer „Dar Mlodziezy“ und „Greif“, der auch von der Krüll GmbH Rostock unterstützt wird.