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Pressesplitter 4 - 31. Juli 2007

Auch ohne Segel willkommen
Mehr als 20 Schiffe werden bei der 17. Hanse Sail keine Segel setzen: Fahrgastschiffe, Logger, Lotsenboote, Barkassen und allen voran der „Dicke“. Der 74 Jahre alte Dampfeisbrecher „Stettin“ hat bisher noch keine Sail verpasst. Auch das Feuerschiff „Fehmarnbelt“ ist wieder da. Natürlich ist auch die Deutsche Marine mit ihren stählernen schnellen und großen Schiffen präsent. Zur Hanse Sail 2007 macht die Fregatte „Hamburg“ als das größte Kampfschiff der Deutschen Marine in Warnemünde fest. Schnellboote und weitere Schiffe sind im Stadthafen und im Marinestützpunkt Hohe Düne zu besichtigen.

Erstmals verkehren gleich fünf Fahrgastschiffe aus Deutschland und Dänemark neben den Rostocker Ausflugsschiffen während der Sail-Tage auf der Warnow. Zu den Gästen zählt der dänische Veteran „Nordlyset II“ von 1894 ebenso wie der Salondampfer „Stadt Kiel“ (1934), der Schaufelraddampfer „River Star“ vom Darß und schließlich die „Ostseebad Prerow“.

Von der Insel Sylt kommt erneut der 1905 auf Kiel gelegte und 2002 umgebaute Seitenraddampfer „Freya“ an die Rostocker Küste. Als Motorfahrzeuge sind die früheren Lotsenboote „Marxen“ und „Küstennebel“, das ehemalige Küstenstreifenboot „Elbe 1“ und die zuletzt als Schiff der Jungen Matrosen bekannte „Vagel Grip“ mit von der Partie. Nur 4,20 m lang ist das kleinste Sail-Schiffchen, das Solarboot  „Sonni“, mit seinem zukunftsträchtigen Antrieb.

Weltmelodien zur Nacht im IGA Park
„James Bond“ und „E.T.“, „Fluch der Karibik“ und „Batman“: Weltmelodien erklingen bei einem außergewöhnlichen Konzert zur 17. Hanse Sail am 10. August 2007 ab 20.30 Uhr im IGA Park. RIDE LIKE THE WIND – diese Inszenierung einer großen Musikshow präsentiert international bekannte Filmmusik und Welthits, gespielt von einem Spitzenorchester, gesungen von renommierten Interpreten und bereichert durch Comedy, Tanz und eine effektvolle Lichtshow.

Es spielt das 50 Musiker umfassende „Symphonic Pop Orchestra“ mit Künstlern aus aller Welt, das schon Weltstars wie Jennifer Rush oder die Opern-Diva Montserrat Caballé begleitete. Es singen die VocalGroup „muSix“ sowie die Solistin Marion Pagels, die gleichzeitig durchs Programm führt. Dirigent der bekannten Filmmelodien ist Frank Hollmann, der seit vielen Jahren im Berliner Friedrichstadtpalast wirkt.

In jedem Jahr, so Sail-Chef Holger Bellgardt, soll ein besonderes Konzert zur Hanse Sail Rostock „im größten Garten der Stadt“, dem 110 Hektar großen IGA Park, stattfinden. Im Vorjahr begeisterten die „Prinzen“ mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock.

Informationen & Tickets
Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Büro Hanse Sail (Warnowufer 65) unter Telefon (0381) 208 52 33, bei der Tourist-Information (Neuer Markt 3 und Warnemünde), bei Goliath unter Telefon (0381) 609 350 sowie im Internet www.goliath-show.de.

Ein Lada zur See
Der „Lada“, das russische Auto aus Togliatti an der Wolga, war zu DDR-Zeiten eine bekannte Automarke. Der Name stammt von einem Schiffstyp, der zu früheren Zeiten auf der Wolga, dem Kaspischen Meer und anderen russischen Binnengewässern zu Hause war. Das stilisierte Boot mit einem Rahsegel wurde auch zum Firmenzeichen der gleichnamigen Autos.

Neben den Einmastern gab es auch zwei- und dreimastige „Lodjas“ (Ladas). „Sankt Peter“ heißt ein solcher Dreimaster – der Nachbau eines Originals wahrscheinlich aus Zeiten Iwans des Schrecklichen – der zur diesjährigen Hanse Sail erstmals Rostock anläuft. Das Schiff wurde 2002 in Petrosawodsk am Ladogasee gebaut, ist 21 m lang, 5,20 m breit und hat einen Tiefgang von 1,70 m. Die Segelfläche beträgt 220 m². Die „Sankt Peter“ wurde nach dem Metropoliten von Moskau benannt, nicht etwa nach Petrus.

Zwei Litauer in Rostock
Erstmals nehmen in diesem Jahr zwei Schiffe aus Litauen an der Hanse Sail teil. Der 1977 gebaute Schoner „Brabander“, mit einer Länge von 36,20 m und einer Segelfläche von 540 m²,  gehört zu den mittelgroßen Seglern des diesjährigen Windjammertreffens. Inzwischen hat sich noch die „Osideja“ angemeldet. Der 14 m lange Bermudaschoner mit 110 m² Segelfläche wurde  1985 gebaut und gehört der Universität von Klaipeda.